Impfschäden versichert?

Die Corona-Impfkampagne nimmt langsam Fahrt auf. In diesem Zusammenhang tauchen immer wieder die Fragen rund um das Thema „Impfschäden“ auf.

Das Robert-Koch-Institut („RKI“) informiert hierüber wie folgt: „Unter einem Impfschaden versteht man „die gesundheitliche und wirtschaftliche Folge einer über das übliche Ausmaß einer Impfreaktion hinausgehenden gesundheitlichen Schädigung durch die Schutzimpfung; ein Impfschaden liegt auch vor, wenn mit vermehrungsfähigen Erregern geimpft wurde und eine andere als die geimpfte Person geschädigt wurde“ (§ 2 IfSG). Für Impfschäden gelten die Regelungen des sozialen Entschädigungsrechts (Bundesversorgungsgesetz). Wer durch eine öffentlich empfohlene Schutzimpfung einen Impfschaden erlitten hat, erhält auf Antrag Versorgung nach dem Bundesversorgungsgesetz. Dies ist in § 60 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) ausdrücklich geregelt. Die Beurteilung, ob eine im zeitlichem Zusammenhang mit einer Impfung eingetretene gesundheitliche Schädigung durch die Impfung verursacht wurde, ist Aufgabe des Versorgungsamtes im jeweiligen Bundesland. Gegen eine ablehnende Entscheidung des Versorgungsamtes ist der Rechtsweg zu den Sozialgerichten möglich. Das Gesundheitsamt kann Hilfestellung bei der Einleitung der notwendigen Untersuchungen, die zur Klärung des Falles führen, leisten und Hilfe bei der Einleitung des Entschädigungsverfahrens anbieten.“

Darüber hinaus bieten moderne Unfallversicherung mit einer entsprechenden Impfschadenklausel finanziellen Schutz vor diesen sehr selten auftretenden Komplikationen mit bleibenden Folgen. Wichtig: Nicht jede Unfallversicherung und nicht jede Impfschadenklausel deckt Schäden nach einer Corona-Impfung ab. Prüfen Sie deshalb die Bedingungen Ihrer Police und sprechen Sie mit Ihrem Versicherungsmakler! Ein Update Ihres Versicherungsschutzes ist in vielen Fällen preisneutral darstellbar.