Geschützt und gefördert: Die Basisrente

Beiträge zu einer Basis-Rente („Rürup-Rente“) können als Sonderausgaben zusammen mit denen zur gesetzlichen Rentenversicherung vom zu versteuernden Einkommen abgezogen werden. Seit Januar beläuft sich der dazu mögliche Höchstbetrag der Einzahlungen auf 25.639 Euro (bzw. 51.278 Euro bei Verheirateten).

Tatsächlich ansetzbar im Jahr 2022 sind davon 94 Prozent (im Vorjahr: 92 Prozent). Das bedeutet: Bei Einzahlung in Höhe des Höchstbetrages von 25.639 Euro wären rund 24.101 Euro  steuerlich ansetzbar. Der Maximalbetrag kann erst im Jahr 2025 komplett steuerlich geltend gemacht werden. Bis dahin steigt die Grenze jährlich aber schrittweise an. Für Verheiratete gelten jeweils die doppelten Beträge.

Ihr Kapital in der Basisrente ist auch im Falle von Arbeitslosigkeit geschützt: Weder die Agentur für Arbeit noch das Sozialamt oder eventuelle Gläubiger haben Zugriff darauf.

Wichtig: Wer 2022 in den Genuss des Sonderausgabenabzugs kommen möchte, sollte sich bald diesbezüglich beraten lassen. Ab Mitte Dezember nehmen die meisten Gesellschaften keine Neuanträge mehr an. Wenn Sie bereits einen Basisrentenvertrag haben, sollten Sie prüfen lassen, ob Sonderzahlungen sinnvoll sind. Diese sind bis kurz vor Jahresende möglich.